Mandelas düsterer Erbe
Südafrikas Populist Julius Malema profitiert wie andere Scharfmacher des Kontinents von massiver Jugendarbeitslosigkeit in Afrika
Das weiße Zelt im Johannesburger Armenviertel Alexandra ist überfüllt, und ein paar ältere Frauen suchen verzweifelt nach freien Stühlen. Respekt vor Älteren hat in Südafrika oberstes Gebot, und so...[Lesen]
Im Dorf der vielen Mandelas
Nach über 80 Jahren ist Nelson Mandela in die Ruhe seines Heimatdorfes Qunu zurückgekehrt. Dabei bräuchte das Land Mandelas mahnende Worte wie selten zuvor
Nonkumbulo Mandela rüttelt an der Kirchentür. Sie sollte eigentlich offen stehen, doch die Klinke ist schon vor Jahren abgebrochen. „Eine Schande ist das doch, so kann man eine Kirche nicht verfallen...[Lesen]
Propaganda gegen den Hunger
In Somalia verbreitet die Terrororganisation al-Schabab ihre Parolen ungeachtet Zehntausender Tote – und wird dabei zunehmend professionelle
Die Nachrichten kamen meist per SMS, verfasst in brüchigen englischen Worten: „welcom to islam o unbliever. i’m abu mansur al’amrica from america. i am one of the alshabab members in...[Lesen]
„Die Menschen lassen sich nicht länger vertrösten“
Der Johannesburger Gelehrte Moeletsi Mbeki über Revolutionen im Süden Afrikas
Moeletsi Mbeki lebt von unbequemen Wahrheiten. Der 65-Jährige ist einer der bekanntesten politischen Analysten Südafrikas. Im Exklusiv-Interview mit der WELT spricht der Bruder des ehemaligen...[Lesen]
Eine Sklavin für 2830 Euro
7000 Frauen aus Madagaskar wurden als Haushaltshilfen in den Libanon vermittelt - viele von ihnen wurden missbraucht
Ihr Notruf war ein Blatt Papier mit der Telefonnummer des Vaters. Sie stand am Fenster der Wohnung im dritten Stock, draußen nichts als die gigantischen Wohnblocks von Beirut. Mühsam...[Lesen]




