16.01.2019

Glücksritter der Unterwelt

In Johannesburg gibt es 300 stillgelegte Minen, in denen illegale Bergarbeiter nach dem Goldrausch suchen

Als ihn die Erde verschluckte, war Caesar bei vollem Bewusstsein. Er erinnert sich an die Sekunden, als sich neben ihm die aufgeschüttete Erde löste und über seinen muskulösen Körper legte, ihn lebendig begrub. Nichts als Dunkelheit, trockener Schmutz und Sand in Mund und Nase. Zu viel Erde, um zu schreien. Zu viel Erde, um die Freunde an der Oberfläche zu hören, die in Panik nach ihm gruben. Nur die Schmerzen in der zertrümmerten Hüfte, unter den gebrochenen Rippen. Und ein letzter Gedanke: So fühlt er sich also an, der Tod. Kalt und still.

Langsam erstickte Hoffnung, schon lange vor diesem verfluchten Tag im August 2017. Als Teenager war er aus Mosambik nach Johannesburg gezogen, das sie „Egoli“ nennen – die Stadt des Goldes. Zeitweise wurde in der größten südafrikanischen Metropole ein Drittel des weltweiten Goldes gefördert. Ein 130 Jahre altes, immer öfter gebrochenes Versprechen auf Reichtum. Südafrika ist nur noch der siebtgrößte Produzent der Welt. 300 Goldminen im Großraum Johannesburg stehen leer, notdürftig versiegelt. Abgestoßen von Weltkonzernen: zu tief, zu teuer, zu unprofitabel. Unter der Stadt und ihrem Umland erstreckt sich ein 16.000 Kilometer langes Labyrinth von Tunneln.

Auf Caesar wirkten sie wie ein Magnet. Über 1000 Dollar täglich würden einige illegale Goldgräber verdienen, erzählten sie in seinem Heimatslum in Maputo. Einige Jahre harte, ja auch lebensgefährliche Arbeit, aber der Weg aus der Armut sei nun einmal steinig. Besonders, wenn es nur einen gibt. Er reiste illegal in Südafrika ein, zog in eine Blechhütte eines Townships mit dem hoffnungsvollen Namen „New Canada“, direkt neben 13 Bahngleisen und deshalb nicht mit dem Auto erreichbar – der ideale Schutz vor der Polizei. Rund 500 Menschen leben hier am Rande von Soweto direkt oder indirekt vom illegalen Bergbau am Schacht 17 der stillgelegten Main Reef Mine.

Siedlungen wie diese gibt es einige in Johannesburg. Die südafrikanische Bergwerkskammer geht von 14.000 illegalen Bergarbeiterb im Land aus, die Mehrheit davon in Johannesburg – Tendenz steigend. Eine konkurrierende Parallelwelt zum schrumpfenden formellen Bergbausektor, die Industrie und Staat nach Schätzungen der Kammer jährlich umgerechnet 1,36 Milliarden Euro an Einnahmen koste. Hinzu komme ein Schaden in vielfacher Höhe, entstanden durch Sprengungen oder Diebstahl von Kupferkabeln und anderem Material.

Das Phänomen ist so alt wie die Goldförderung selbst. Neu ist dagegen das Ausmaß und die Konsequenz, mit der Unternehmen und Politik nun dagegen vorgehen. Mit dem Goldpreis stieg ab dem Jahr 2000 auch die Zahl der Glücksritter, nicht zuletzt, weil die Beschäftigungszahlen bei den Firmen sanken. Gerade einmal 116.000 Arbeiter sind noch im Goldsektor angestellt, rund ein Fünftel im Vergleich zu Spitzenzeiten Ende der 1980er Jahre. Viele entlassene Bergarbeiter sehen den erneuten Abstieg in das Erdreich als die einzige Chance, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das Gleiche gilt für illegale Einwanderer aus umliegenden Ländern mit Massenarbeitslosigkeit. Dreiviertel der illegalen Bergarbeiter stammen Branchenschätzungen zufolge aus Simbabwe, Mosambik, Swasiland oder Lesotho.

Das Edelmetall hat den Mosambikaner Caesar am Leben gelassen – wenngleich es dabei manchmal gezögert hat. Auch an dem Tag, als ihn die Erde verschluckte. Er hatte Glück, seine Freunde fanden ihn gerade noch rechtzeitig. Mit der Schubkarre schoben sie ihn zurück in den Slum, sein Urin war tiefrot.

Im Krankenhaus erzählte der dreckverschmierte Goldgräber, er habe einen Autounfall gehabt. Aus Angst vor einer Verhaftung. Einen Monat lag er in einem Gemeinschaftssaal mit zehn Betten, operiert wurde er dennoch nicht. Nicht nötig, behaupteten die Ärzte, wie so oft in öffentlichen Krankenhäusern Südafrikas. Danach pflegten ihn Freunde wochenlang in New Canada. Zwei Jahre später kann er nur langsam gehen.

Das Gold hat ihn geschwächt, aber nie ganz getötet. Caesar, 41, ist noch immer in New Canada, auch nach 20 Jahren harter Arbeit wohnt er in einer Hütte ohne fließendes Wasser. Wirklich daran geglaubt, dass ihn das Gold zu Wohlstand verhelfen könnte, hat er nie. „Das ist Sklavenarbeit“, sagt er, „und Sklaven werden nicht reich.“

„Zama Zamas“ nennen sie in Südafrika Leute wie Caesar – auf Zulu bedeutet das so viel wie „Probiere es weiter“, riskiere was. Und Caesar probiert es weiter, nun aber als Ankäufer für Gold, mehr geht nicht direkt neben den Bahngleisen. Drei Männer aus Simbabwe kommen in seinen Bretterverschlag vorbei, bringen ihm Goldkörner. Sie haben Fußballgroße Felsen einen Kilometer unter der Erde freigeklopft, zertrümmert und das sandkorngroße Edelmetall mit einer Mischung aus Quecksilber und giftigem Grundwasser isoliert. Caesar gibt ihnen jeweils rund 800 Rand (54 Euro) in die zerfurchten Hände, Lohn für zwei Tage Arbeit unter Lebensgefahr. Er wird es an Juweliere in der Johannesburger Innenstadt verkaufen. Sein Gehalt ist dabei kaum höher.

Mit „syndikatsgleichen Strukturen“, als die Südafrikas Bergwerkskammer die Goldgräber auf Anfrage pauschal charakterisiert, hat das wenig zu tun, die meisten Bewohner agieren in einem vor 70 Jahren stillgelegten Bergwerk. Der Branchenverband tendiert dazu, die äußerst unterschiedlichen Gruppierungen über einen Kamm zu scheren. „Wenn Bergbau-Aktivitäten in Südafrika nicht reguliert sind, dann sind sie schlicht illegal“, sagt Kammer-Sprecherin Charmane Russell.

Die Branche hat besonders den gut organisierten Zama Zamas den Kampf angesagt, die in noch betriebenen Bergwerken nach Gold suchen. Und davon gibt es tatsächlich mehr als noch vor einigen Jahren. In vielen leerstehenden Schachten sind die sauren Haldenwässer zuletzt stark angestiegen, so dass es kaum mehr gelingt, zu den verbliebenen Goldadern vorzudringen. Deshalb nutzen illegale Gräber zunehmend die Bergwerke der Konzerne.

„Es gibt viele Situationen, in denen illegale Goldgräber Gewalt gegen Bergarbeiter anwenden“, sagt Russell, die auch auf die Gefahr für Bahngleise und Straßen hinweist: „Sie sprengen in versiegelten Schächten, zerstören die Infrastruktur zur Sauerstoffzufuhr und andere Gerätschaften. Damit bringen sie nicht nur sich selbst in große Gefahr, sondern auch Unschuldige in den Schächten und an der Oberfläche.“

Im Jahr 2016 wurden 76 tote Zama Zamas aus Bergwerken geborgen. Die tatsächliche Zahl der getöteten illegalen Bergarbeiter dürfte deutlich höher liegen, oft werden sie nicht gemeldet oder sind in nicht zugänglichen Schächten verschüttet. Zweidrittel der Todesfälle resultiert aus Kämpfen zwischen rivalisierenden Gangs, die um die Kontrolle der lukrativsten Schächte konkurrieren.

An der Main Reef Mine haben Zulus das Sagen, wie an der Mehrheit der stillgelegten Schächte in Südafrika. Wer hinabsteigt, der bezahlt umgerechnet sieben Euro an bewaffnete Wächter am Eingang des Schachts, bei der Rückkehr dann noch einmal fünf Euro. Das ist nicht nur Erpressung, sondern auch ein wenig Schutz – sie prüfen, dass keiner der Zama Zamas den Weg mit einer Waffe antritt. Was aber, wenn beim Aufstieg das Geld fehlt? Joe, ein vollbärtiger Kunde von Caesar, grinst. „Dann gibst du ihm etwas von deinem Gold. Und wenn du nichts hast, dann bleibst du so lange drin, bis du welches hast.“

Vor ein paar Jahren gab es Schüsse, als eine Gang aus Lesotho erfolglos versuchte, den Zulus die Kontrolle abzujagen. Das ganz große Geschäft aber ist hier nicht zu machen, der Ertrag ist zu gering. Die internationalen Kartelle konzentrieren sich eher auf nahe gelegene Minen wie Durban Deep. Einst waren die Schächte dort von Elton John besungene Synonyme für den lukrativen und ausbeuterischen Bergbau zu Apartheid-Zeiten. Doch seit einer misslungenen Fusion im Jahr 2001 ist das Bergwerk geschlossen.

Offiziell. Experten vermuten hier noch zwölf Millionen Unzen Gold. Durban Deep ist heute das Eldorado der Zama Zamas und fest in der Hand von Einwanderern aus Lesotho. Sie verweigerten der WELT am SONNTAG Interviews und auch unmissverständlich den Zutritt zu dem rechtsfreien Gelände, von dem sich selbst die Polizei fernhält. Im vergangenen Jahr hatten wir den simbabwischen Journalisten Godknows Nare für diese Recherche kontaktiert, dem es gelungen war, im Rahmen einer verdeckten Recherche für eine südafrikanische TV-Sendung Zugang zu bekommen.

Zwei Wochen vor dem ersten Recherchetermin wurde er unter mysteriösen Umständen erschossen. Kurz zuvor waren die heimlich aufgenommenen Bilder aus dem Bergwerk ausgestrahlt worden, der öffentliche Druck war gestiegen, die Polizei entschied sich zu einigen Einsätzen. An einen Zufall glaubt in der Branche keiner.

Auch Joe hat Freunde verloren, sie wurden verschüttet. Der hagere Simbabwer hält sich von den Gang-Kriegen fern, obwohl das für ihn weniger Einnahmen bedeutet. Einmal fiel ihm ein Felsbrocken auf den Nacken, eine Woche Krücken, eine glückliche Bilanz für 20 Jahre in dem wohl gefährlichsten Job Südafrikas. Nach einigem Zögern erklärt sich der Simbabwer bereit, den Eingang zu einem unbewachten Schacht der der Main Reef Mine zu zeigen.

Der Schotterweg führt vorbei an uralten Schuttbergen. Dann klettert Joe schließlich über Geröll in eine verwilderte Mulde. „Hier“, sagt der 42-Jährige nur, zeigt auf einen kleinen Felsspalt, kaum mehr als einen Meter hoch, und klettert hinein.

Nach zehn Metern verschluckt der Berg Licht und Ton. An der Wand haben sie Bindfaden befestigt, der Hunderte Meter ins Erdreich führt. Zur Orientierung. „Geh’ nicht weiter“, sagt er, „in ein paar Metern geht es Hunderte Meter steil bergab.“ Wenn er mit einigen anderen Bewohnern der Siedlung in die rechtsfreien Schächte hinabsteigt, dann trägt er eine Kopftaschenlampe, Schaufel und Spitzhacke, dazu Quecksilberlösung und Lebensmitteln. 45 Minuten lang bis zu seiner derzeitigen Förderstelle, weit über einen Kilometer tief.

Manchmal bleibt er eine Woche unter Tage. „Wir schlafen auf den Plastiksäcken, mit denen wir den Schutt transportieren“, sagt er. Erst wenn er genug Gold gefunden hat, um sich und seine Familie einige Tage lang ernähren zu können, kehrt er ans Licht zurück. Manchmal bleibt er auch länger, wenn er eine besonders ergiebige Stelle gefunden hat. „Einen solchen Platz gibt man nicht so schnell auf“, sagt Joe, „damit angeben sollte man aber auch nicht. Wir werden oft ausgeraubt.“

Heute bleibt es bei einigen Minuten und zehn Metern. Doch schon das macht deutlich, welches Risiko sich die Männer auch abseits von Gang-Kriegen aussetzen. Wer sich nicht vorsichtig bewegt, der löst womöglich Steine und bringt den Hintermann in Gefahr. Nach Wochen in der Dunkelheit verlieren die Arbeiter das Gefühl für Tag und Nacht, die Haut färbt sich grau. Das Leben schwindet.

Die Regierung unter dem neuen Präsidenten Cyril Ramaphosa hat dem informellen Sektor so vehement wie nie den Kampf angesagt und die Bedrohung als „nationale Krise“ gebrandmarkt. Auch die Stadt Johannesburg ordnete zuletzt verstärkt Razzien an. Ein Goldgräber an einer anderen Mine berichtet, dass er alle drei bis vier Tage vor der Polizei flüchten müsse. Bürgermeister Herman Mashaba warnte, die Goldgräber würden in der Nähe von Benzinlagern und Gasleitungen sprengen. „Bald könnte der gesamte Bezirk und das ikonische FNB-Stadion (Spielort des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, d.Red.) in Ruinen liegen.“

Doch insgesamt zeigt sich der Staat unverändert hilflos. „In den meisten Fällen schaut die Polizei noch immer weg“, sagt Zaheera Jinnah von der Wits University in Johannesburg, die seit sieben Jahren zu dem Thema forscht. „Sonst kommen Zama Zamas mit Bestechungsgeldern oder wenigen Tagen im Gefängnis davon.“ In einem Fall aber habe ein Goldgräber acht Monate ohne Anklage in Untersuchungshaft gesessen, nur um dann von einem Richter gegen eine Strafe von 200 Rand (13,50 Euro) freigelassen zu werden.

Christopher Rutledge von der Bürgerrechtsorganisation Action Aid hält eine Legalisierung für die einzige nachhaltige Lösung. „Viele Zama Zamas würden gerne das legale Protokoll erfüllen, schließlich würde das auch ihre Sicherheit erhöhen“, sagt er, „sie haben aber keine Chance. Große Bergkonzerne sind nicht bereit zu teilen.“ Die nötigen Genehmigungen seien entsprechend zugeschnitten, die Kosten betrügen mindestens 70.000 Euro.

Die Realität, dass der Sektor Hunderttausenden in Südafrika den Lebensunterhalt sichere, lasse sich aber nun einmal „nicht wegreglementieren“. Die Stadt müsse „aufhören, die Sprache der Konzerne zu sprechen“. Es bedürfe Lösungen, die auf die unterschiedlichen Bedingungen der Zama Zamas zugeschnitten seien, sagt Rutledge. Einige arbeiten unter Tage, einige über Tage, neben Gold sorge auch die Förderung von Sand, Platin, Kohle und Diamanten für Arbeitsplätze. Vorbilder gebe es. In Tansania, Ghana sowie in einigen Ländern Südamerikas und Asiens seien informelle Bergarbeiter zumindest in Teilen legalisiert worden.

In Südafrika bewegte sich immerhin die Stadt Kimberley, Herz der südafrikanischen Diamanten-Industrie, in diese Richtung. Jahrelang hatten sich dort Zama Zamas um eine Legalisierung bemüht, im Januar gab das Bergbauministerium bekannt, dass sie auf einem Gelände von 400 Hektar – der Fläche eines kleinen Dorfes – legal agieren dürfen. Der zuständige Vize-Minister Godfrey Oliphant erzählte bei der Gelegenheit, dass Zama Zamas einmal einen 55 Karat schweren Diamanten für umgerechnet 48.000 Euro verkauft hätten, der das Fünffache wert gewesen sei. „Wenn sie lizensiert gewesen wären, hätten sie ihn zum einem ordentlichen Händler bringen können und angemessenes Geld bekommen.“

Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Die Lizenz gilt nur für die Oberfläche, an der kaum Diamanten zu finden sind. Informelle Bergarbeiter in den Schächten werden die Konzerne auch bei eventuellen Verhandlungen für den Gold-Sektor ablehnen. Forscherin Jinnah hat nicht den Eindruck, dass sich der Staat über die Interessen der Konzerne hinwegsetzen wird: „Die Regierung hat offiziell anerkannt, dass informelle Bergarbeiter zur Wirtschaft Afrikas gehören. Aber für große Zugeständnisse fehlt der politische Wille.“

Die Bemühungen konzentrieren sich deshalb vor allem darauf, die Machenschaften der Zama Zamas einzuschränken. Dabei lässt der Staat den privaten Sicherheitsteams der Firmen nahezu freie Hand: Im Jahr 2017 verhaftete Sibanye-Stillwater, der größte private Arbeitgeber des Großraums Johannesburgs, 1383 illegale Bergarbeiter, installierte biometrische Zugangskontrollen zu seinen Schächten und zahlte Mitarbeitern Prämien, die korrupte Kollegen verpfiffen.

Das Sicherheitsteam hatte festgestellt, dass Angestellte ihre Zutrittschipkarten sowie Essen zu Zama Zamas geschmuggelt und dafür ein kleines Vermögen kassiert hatten. Bei den Kontrollen ging der Konzern nach Angaben der Gewerkschaft “National Union of Miners” so weit, dass sich weibliche Angestellte vor Männern bis auf die Unterwäsche ausziehen sollten. Als sich 52 Mitarbeiterinnen weigerten, seien sie beurlaubt worden. Rechtliche Konsequenzen gab es für den Konzern nicht. Anfang 2018 teilte er stolz mit, seine Schächte seien „Zama-Zama-frei“.

Bei stillgelegten Minen ist die Lage noch übersichtlicher. Rechtlich ist der letzte Besitzer für die Versiegelung verantwortlich. Insgesamt 500 stillgelegte Goldminen gibt es in Südafrika, nur in 13 Fällen gelang es, die Besitzhistorie ausreichend nachzuweisen. Oft gibt es die einst beteiligten Firmen nicht mehr, manchmal ist die Konstellation angesichts zahlreicher Fusionen juristisch umstritten. In diesen – also fast allen – Fällen muss der Staat die Sicherheit garantieren.

Das erscheint angesichts der Tatsache, dass die Stadt buchstäblich auf Gold gebaut wurde, fast unmöglich. Bei der Main Reef Mine haben sie es versucht, wenn auch stümperhaft. Joe erinnert sich, wie die Behörden den Zugang mit gewaltigen Felsbrocken versperrten.

Der Zama Zama zuckt gelassen mit den Schultern. „Wir haben innerhalb von ein paar Stunden ein neues Loch gegraben.“ Er ist einer, der es weiter versucht. Der Risiko eingeht. Der keine Wahl hat.